Ich bin ja nicht so der Typ des Vereinsmeiers, und so habe ich auch eher eine Abneigung gegen Weinklubs. Ich lasse mich nun mal ungern an der Hand nehmen und mir mein Glück aufschwatzen. Dies vorausgeschickt, sei hier umgehend die Ausnahme von der Regel gelobt. Sie heisst Divo, was nicht eine anmassende Anspielung auf die Göttlichkeit des Angebots meint, sondern eine Abkürzung: défence et illustration des vins d’origine. Der Klub besteht seit 1936 (!), und sein Ziel ist, in der Regel nicht besonders preiswerte, sondern besonders originelle Weine zu vermitteln, aus Nischen, welche eher selten von den Scheinwerfern der Moden bestrichen werden. Für einen exklusiven «Club» i ...