Nach der vierten Fehlgeburt war mir mein Körper ein Rätsel. Etwas funktionierte nicht, aber kein Test, kein Arzt, keine Behandlung vermochte ein Problem aufzuzeigen. Auch die künstliche Befruchtung misslang. «Vermutlich eine Sache der Chromosomen», sagte meine Ärztin, nachdem sie mir erklärt hatte, dass Embryos mit Chromosomenanomalien mit weniger grosser Wahrscheinlichkeit in die Gebärmutterschleimhaut eingebettet würden, «aber sicher ist das nicht.»
Sie schlug mir eine umstrittene Methode vor, die Antworten bringen könnte. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) sei so etwas wie die Untersuchung eines zukünftigen Babys. Sie würde erfolgen, während meine Embryonen in einer Petr ...