Das Kosovo und Metochien sind für die Serben die Wiege der Nation wie die Urschweiz für die Eidgenossen. Doch die albanisch-muslimische Mehrheit tilgt die Symbole serbischer Geschichte in der Region ohne jede Rücksicht. Seit dem Ende der bewaffneten Konflikte 1999 sind 150 orthodoxe Kirchen und Klöster im Kosovo demoliert und niedergebrannt worden, viele davon waren jahrhundertealt. Mehr als 10.000 Ikonen und Kultgegenstände wurden zertrümmert oder gestohlen, 256 orthodoxe Friedhöfe zerstört. Die internationale Organisation Europa Nostra setzte das Unesco-Welterbe-Kloster Decani auf den ersten Platz der Liste der gefährdetsten Kulturdenkmäler Europas.
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