Vorige Woche war hier das Glück in der Nische zu feiern, die Kuriosität eines Tessiner Sauvignons (desjenigen von Mauro Ortelli), der nicht nur sehr selten ist, sondern auch sehr eigenwillig. Heute ist, nun ja: nicht Gewöhnlicheres, aber Gewohnteres angesagt. Obwohl, der Teufel steckt bekanntlich im Detail und also der liebe Gott auch, und je näher man sich so einen Sauvignon aus dem Bordelais, aus dem Graves, ansieht und an ihm riecht, ihn über die Zunge rollen lässt, ihm nachschmeckt und darüber nachdenkt, desto weniger gleicht einer dem andern. Und hélas, tatsächlich ist am Ende dieser Clos Floridène von Denis Dubourdieu auf seine Art mindestens so weit ab vom Kanon wie die Te ...