Bei der Auseinandersetzung um die EU-Verträge hat der Dachverband der Schweizer Grosswirtschaft Economiesuisse ein elektorales Zeichen gesetzt, wie man es von der früheren kommunistisch regierten Sowjetunion kannte. Mit 69:1 Stimmen bei zwei Enthaltungen befürwortete der Vorstand das Monsterpaket, mit dem sich die Schweiz den Brüsseler Spielregeln unterwerfen soll. Die einzige Gegenstimme kam von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. Die Art, wie sie hinterher wegen ihrer abweichenden Meinung gerügt wurde, entlarvt die diktatorischen Allüren, mit denen die Verbandsmeier der Konzern-Schweiz die umstrittenen Verträge durchzudrücken versuchen.
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