Ich sass an einem der kleinen Tische des Cafés «Odeon» in Zürich, das laut in den Abend rumpelte, und trank unter einem roten Sonnenschirm einen Campari Soda. Tramzüge ratterten, Autos dröhnten, Radfahrer rauschten, Stimmen legten sich flatternd überall dazwischen. Es war nicht jene Betriebsamkeit menschlicher Umtriebe, in die man sich fallenlassen und sich vergessen konnte. Es war bloss eine Unruhe und fast ein wenig so, als ob ein Film im fast forward-Modus laufen würde.
Als ob das Virtuelle das Wesentliche geworden wäre.
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