«D Ässvaupee cha me halt bruuche», sagt der Sitznachbar am Infoabend, an dem die Zürcher Kantonalpartei die neuen Sozialhilferichtlinien erklärt. Willy Haderer, Gemeindepräsident in Unterengstringen, dankt den sechzig Interessierten, dass sie sich um die Fürsorge kümmern, obwohl zugleich die Fussball-Nationalmannschaft um das Ticket für die Weltmeisterschaft kämpft. Der Dorfmagistrat klagt, dass sich niemand mehr für die Gemeinschaft einsetze, und wirbt für Kompromisslösungen, «die uns alle weiterbringen». Dass in vielen Orten die Sozialhilfe das halbe Steueraufkommen verschlingt, findet er «e verruckti Sach», aber zu den Bedürftigen fällt kein böses Wort. Die SVP verwal ...