Er erhielt den Übernamen «Atom-Ueli», auch Drohbriefe, sein Auto wurde von Atomkraftgegnern angezündet – wenn jemand in der Schweiz den Einsatz für die Kernenergienutzung mit Leib und Seele verkörpert, dann Ulrich Fischer, der frühere operative Chef der Kernkraftwerke Kaiseraugst AG. Womit hat er so provoziert? Vom Auftreten her ist Fischer zurückhaltend, sachlich, abwägend, ohne Polemik. Aber in der Stimmung der siebziger Jahre reichte es, nüchtern und konsequent für die Kernkraft zu sprechen, um zur Reizfigur zu werden. Wie sieht er die Lage heute, da die Kernkraft wieder in den Vordergrund rückt? Wir treffen den 82-Jährigen in Seengen in seinem Haus, das übrigens als ...