Als sich der frühere DRS-Chef Peter Schellenberg diesen Frühling von den Mitarbeitern des TV-Produktionszentrums verabschiedete, haderte er mit seinem Schicksal. Zur Existenzsicherung der jungen Firma habe er extra länger als geplant in der Fernsehfabrik am Leutschenbach ausgeharrt. «Hat sich mein Einsatz fürs TPC gelohnt?», hob der Mann mit den silberfarbenen Haaren in seiner Rede zur Klage an. «Da bin ich mir nicht sicher.»
Schellenberg war nach seinem DRS-Rücktritt Ende 2003 noch während eines Geschäftsjahres Präsident des TPC. Dort aber habe er nichts mehr zu bestellen gehabt. Warum er den Bettel trotzdem nicht hingeschmissen habe, fragte er rhetorisch. «Ich hatte die Hoffnu ...