Es war ein Sinnbild für christliche Vergebung, das an das Gute glauben liess: wie der Polizist sein Opfer im Spital besuchte, wie das Opfer, das bar jeder Schuld durch den Polizisten ein Bein verloren hatte, seinen Peiniger anlächelte und ihm vergab. Auf späteren TV-Bildern: wie der eher spröde Polizist mit dem schwulen Opfer, das auch als Transvestit auftrat, dessen Lieblingslokal aufsuchte – Toleranz, Vergebung, Friede, Versöhnung. Davon ist vor Gericht nichts mehr zu spüren, die Anwälte geben jetzt den Ton an. Vier Jahre lang schleppten sie den Fall durch alle Instanzen, die Anwältin des Opfers strengte eine Verurteilung wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung, gar wegen ...