Das unplanbar Heimtückische
Joël Dicker: Die letzten Tage unserer Väter. Piper. 416 S., Fr. 35.90
Als der Genfer Joël Dicker seinen ersten, nicht gross beachteten Roman veröffentlichte, war er gerade mal 25-jährig. Über ein Jahrzehnt und vier Bestseller später erscheint «Die letzten Tage unserer Väter» jetzt auch auf Deutsch. Das Erstaunliche daran ist nicht nur die bereits ziemlich reife schriftstellerische Leistung, sondern die Tatsache, dass der Autor nicht schon damals den Durchbruch schaffte. Denn das Buch hat bereits alle Zutaten, die auch seine späteren Werke ausmachen: charismatische Figuren, dunkle Geheimnisse, reizvolle Liebesbeziehungen und eine mitreissende Handlung. Aus Dickers Sensationserfolg «Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert» von 2012 mach ...

