Er rauchte wieder. Das war etwas vom Ersten, was mir durch den Kopf ging, als ich Ende ÂFebruar auf Marc Rich wartete. Der würzige Zigarrengeruch hing schwer in der Luft in Âseiner Villa Chesa Margi in Suvretta. Eine Bach-Sonate tönte aus kleinen Lautsprechern an der Decke. Auf dem Salontisch lag ein Buch über Eduardo Chillida, den spanischen Bildhauer. Eines seiner kleineren Werke stand vor dem Fenster im Garten der Villa.
Marc Rich kam verspätet zum verabredeten Mittagessen. Das prächtige Wetter in Sankt Moritz hatte ihn am Morgen auf die Skipiste gelockt. Seine spanische Freundin Dolores, die mit ihm war, schüttelte besorgt den Kopf und sagte, er sei nicht zu stoppen gewesen. Er ...