Der Akkordeonist Hans Hassler, geboren 1945 in Chur, ist mit seinem mächtigen Bart eine urwüchsige Erscheinung, ideal für die Besetzung als Alpöhi oder besser: den als Alpöhi verkleideten lieben Gott himself. Das mag sich lesen wie Blasphemie, ist aber durchaus ernst gemeint. Aus dem Bauch seines Balgs zaubert er ganze Welten, zarteste, serene Himmelspanoramen, mächtig orgelnde Abgründe und dazwischen «Geschichten, die das Leben schrieb». Sein Leben, versteht sich, das zwischen vielen Musikformen mäanderte und in etwas mündete, das sich nur bei oberflächlichem Hinhören wie «neue Schweizer Volksmusik» ausnimmt. Im Grunde ist Hasslers Musik nicht nur die eines  ...