Es ist ja abzusehen, dass, Obama ante portas, ein amerikanischer Diskurs losbricht, eine indirekt über viele tabuisierte Ecken herum manövrierte Auseinandersetzung zwischen Schwarz und Weiss. Das alte beidseitige Trauma löst kein Götterfunken, der mit einem Schlag alle zu Brüdern werden liesse. So sind auch wieder die mehr oder weniger verhockten Rassismen aktuell, die im Jazz schwelen. Sehen wir mal (ohne ihn zu vergessen) vom kulturellen Enteignungsprozess ab, als den man den Gang der amerikanischen Populärmusik auch sehen kann. Im Jazz ebenso brisant ist das Gegenteil, eine Art «positiver Rassismus», der ein Publikum von meist intellektuellen Weissen verführte, nur Black Music f� ...