Die Wege des Herrn sind unergründlich, er schickt das Wetter, wie Er will. Manchmal ist auch der Ratschluss der Herren unerforschlich, die uns die Weinführer bescheren, deren nicht endgültige Urteile, aber doch ungefähre Angaben zur Windrichtung die Navigation auf den Weltmeeren des Weins etwas erleichtern sollen. Trinke ich doch mit meinem Freund Zündel eine Flasche seiner Kern-Präferenz, einen Nebbiolo aus dem Nordpiemont zwischen dem Südende des Lago Maggiore und Novara. Einen Gattinara von Antoniolo, «Osso San Grato», einem Weinberg, der 2001 gerade mal 4000 Flaschen hergab. Ich habe sie bei einem einzigen Importeur auftreiben können mit dem Namen «Tredicipercento» (eine Fanf ...