Es war Mitte November 2021, als es im rechten Knie krachte. David Hablützel wusste sofort, dass ihm schwierige Zeiten bevorstehen. Das Kreuzband war futsch, die Perspektive unsicher. Der Zürcher aber entschied sich gegen eine Operation – und schaffte mit lädiertem Knie sogar die Qualifikation für die Winterspiele in Peking. Es war rückblickend keine gute Idee. Der olympische Halfpipe-Wettkampf endete mit einer sportlichen Enttäuschung. Und auch medizinisch war ein Schritt zurück unabdingbar. Am 3. März 2022 unterzog sich Hablützel einer «Totalsanierung» im rechten Knie. Damit war die Leidenszeit aber noch nicht beendet. Weil seine Bänder nicht richtig zusammenwuchsen, mus ...