Hier hebt was ab
Die schlechte Nachricht: David Sylvian, der überirdisch schöne Ex-Sänger der New- Wave-Band Japan, hat einen Guru. Die gute: «Camphor» ist ein überirdisch schönes Album. Hundert Prozent New Age, aber dies so intelligent und makellos, dass es schon wieder egal ist. Robert Fripp spielt die Gitarre, meist ein Garant für Qualität. Vermutlich ist man nach vollständigem Durchhören religiös, rettungslos abhängig und sendet seinen ganzen Juli-Lohn nach Indien. Wo er ja nicht am schlechtesten Ort wäre. Auf einem Track singt David Sylvian tatsächlich indisch, wobei ich mich bei den Worten «bram brim brum» eines unheiligen Kicherns leider nicht erwehren konnte.
David S ...