Im Schweizerdeutschen gibt es Wörter, die etwas, für dessen Beschreibung man im Hochdeutschen einen ganzen Satz braucht, auf kürzeste Weise perfekt benennen. Diese Wörter sollte man zum Unesco-Weltkulturerbe erklären. Wenn zum Beispiel ein kleines Kind einem Ball nachrennt, sagen wir: «De Bodesuri höselet.» Oder man kommt am Sonntagmorgen in Bütschwil an und geht die leere Bahnhofstrasse hoch. Dann sagt man: «Es tötelet.» Beide Begriffe kann man kombinieren: «In Bütschwil tötelets, au wenn en Bodesuri d’Bahnhofstraass abehöselet.» Wenn man dann auch noch «schtier» ist, kann man nicht mal «eis güügele», um die tötelige Atmosphäre im Alkohol zu ertränken. Zum ...