De mortuis nil nisi bene, aber hey...
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De mortuis nil nisi bene, aber hey...
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Entertainment

De mortuis nil nisi bene, aber hey...

...es ist noch schlimmer als befürchtet: Frank Sinatra war so abhängig von der Mafia, dass er um sein Leben fürchten musste. Er führte John F. Kennedy in die «ehrenwerte Gesellschaft» ein. Und: Eine Tochter im Dunkeln gibt es auch noch.
Salvatore Luciano klopft auf den langen Eichentisch: «Bitte!», befiehlt sein Bariton, und zwanzig Männer setzen sich. Alle haben einen weissen Umschlag mitgebracht, den sie ihm nun übergeben. «Danke, Jungs», sagt Luciano. «Es ist für einen guten Zweck.» Luciano, in Italien geboren, in Amerika zum obersten Mafiaboss aufgestiegen, wegen seines «Talents», Mordanschläge zu überleben, «Lucky» genannt, treibt die Ungeduld. Zehn Jahre war er ausser Gefecht. Gefängnis, Deportation, schliesslich Verbannung auf Sizilien. Schon bald setzte er sich jedoch wieder Richtung Amerika ab. Jetzt, kurz vor Weihnachten 1946, ist er in Havanna angekommen, entschlossen, von hier aus die Kontrolle ...
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