Ins mediale Herbstloch platzte die Meldung, SRG-Generaldirektor Roger de Weck trete im Herbst 2017 von seiner Funktion zurück. Die NZZ am Sonntag, die sich auf «mehrere Verantwortungsträger in der SRG» berief, berichtete weiter, der Nachfolger stehe bereits auf der Matte: So gut wie gewählt sei Gilles Marchand, amtierender Direktor des Westschweizer Radios und Fernsehens (RTS).
Das ist eine wichtige Personalie, wenn man bedenkt, dass die SRG im Gegenwind steht («No Billag», Service public, Streit mit privaten Verlagshäusern). Interessant ist aber auch, wie die SRG auf die ans Licht gezerrten Mutmassungen über das Sesselrücken reagierte. Roger de Weck habe Fragen zu seiner berufli ...