Letzte Woche wurde an dieser Stelle der Versuch unternommen, die wichtigsten Programme des Schweizer Fernsehens und Radios einer weltanschaulichen Durchleuchtung zu unterziehen. Bei aller Kritik halten wir fest: Es gibt hervorragende und sachlich einwandfreie Beiträge. Insbesondere das Nachrichtenmagazin «10 vor 10» liefert unter einem neuen Chef gegenläufige Akzente. Kürzlich wurde sogar der «staatliche Ausgabenwahn» kritisch untersucht. Man sehe und staune.
Wenn wir uns im Folgenden trotzdem auf ein paar negative Aspekte des Schweizer Fernsehens konzentrieren, dann deshalb, weil sich darin ein tieferliegendes Problem abzeichnet, das mit der Person des obersten Direktors zu tun ...