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Die Weltwoche

De Wecks privater Feldzug
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De Wecks privater Feldzug

SRG-Generaldirektor Roger de Weck verfolgt seit Jahren eine politische Mission. Er kämpft für Europa und gegen die SVP. Wie stark färben die privaten Anliegen auf die Programme des staatlichen Rundfunks ab? De Weck macht kein Geheimnis daraus, dass er die SRG für seine Zwecke einspannt.
Letzte Woche wurde an dieser Stelle der ­Versuch unternommen, die wichtigsten Pro­gramme des Schweizer Fernsehens und Radios einer weltanschaulichen Durchleuchtung zu unterziehen. Bei aller Kritik halten wir fest: Es gibt hervorragende und sachlich einwandfreie Beiträge. Insbesondere das Nachrichtenmagazin «10 vor 10» liefert unter einem neuen Chef gegenläufige Akzente. Kürzlich wurde sogar der «staatliche Ausgabenwahn» kritisch untersucht. Man sehe und staune. Wenn wir uns im Folgenden trotzdem auf ein paar negative Aspekte des Schweizer Fernsehens konzentrieren, dann deshalb, weil sich darin ein tieferliegendes Problem abzeichnet, das mit der Person des obersten Direktors zu tun ...
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