So sieht sie aus, die Krise Mann. Und sie hat einen Namen. Dean, James Dean. Dean ist, wenn einer sein Haar zur Schmalztolle dreht, obwohl er kein Friseur ist. Dean ist, im Badezimmer den Blick des waidwunden Rehs zu üben und auf dem Set sein inneres Leid blank zu putzen, bis man sich darin spiegelt. Dean ist, in einer tuntig-roten Lederjacke zu behaupten, ein Rebell zu sein. Dean ist, zu schweigen wie die grossen alten Westerner und im Grunde bloss zu schmollen. Weil niemand ihn versteht.
James Dean wäre am 8. Februar achtzig Jahre alt geworden. Und das Einzige, wofür man ihm wirklich dankbar sein muss, ist, dass er uns das erspart hat. War er kein guter Schauspieler? Nein, war er nicht ...