Im Zentrum der raumgreifenden Malerei-Installationen des Amerikaners Ellsworth Kelly stehen Farben. Dunkelrot, leuchtend Gelb, Tiefblau, Steingrau und Dunkelgrün. In opakem Schwarz glänzend oder bleiweiss tanzen monochrome Farbfelder vor der Wand und spielen mit dem Raum. Statt auf rechtwinklige Leinwände ist die Farbe an eigenwillig geformte Bildträger gebunden. Kreissegmente, asymmetrisch, spitzwinklig oder stumpf, treffen auf kantige Formen, die Konturen buchten aus oder verjüngen sich. Sanft gekurvte Rechtecke stehen über Eck, die Flächen pulsieren.
Eine spielerisch choreografierte Virtuosität durchzieht die lichten Säle der Fondation Beyeler. Kunstgenuss pur, der sich so selbst ...