Die ersten russischen Panzer hatten noch nicht die Grenze zur Ukraine überschritten, da waren sich nicht nur konservative Kommentatoren einig: Der Westen ist zu weich, zu degeneriert, zu dekadent. Der Härte und Entschlossenheit Putins hätten die satten, postheroischen und woken Staaten des Westens nichts entgegenzusetzen. Wohlstandsgesellschaften, in denen man keine anderen Sorgen hat als Windräder, Gender-Mainstreaming und Diversity, so die mehr oder minder deutlich vorgetragene These, seien dem kernigen und unverfälschten russischen Machthaber eben nicht gewachsen.
...