Atul Gawande: Sterblich sein: Was am Ende wirklich zählt. Fischer TB. 336 S., Fr. 19.90
Vor sieben Jahren liess ein Buch von Atul Gawande aufhorchen. In «Sterblich sein» wollte der an der Harvard-Universität ausgebildete endokrinologische Chirurg und Essayist des New Yorker den Anstoss zu nichts weniger als einem Umdenken im Verständnis von Tod in den USA geben. Gawande rief dazu auf, die Endlichkeit menschlichen Lebens zu akzeptieren. Schwindendes Leben sei nicht unter allen Umständen und mit allen medizinischen Mitteln zu erhalten oder zu verlängern. Eher sei dem nahenden Tod ins Auge zu schauen und die verbleibende Zeit so lebenswert wie mö ...