Der Professor bedauert, entschuldigt sich, überschüttet sein Haupt mit Asche. Es sei ihm offenbar nicht gelungen, seine «wissenschaftlich-theoretischen Überlegungen klar genug von den tagespolitischen Ereignissen und Bildern aus dem Irak und Guantánamo zu trennen». Zwei Wochen ist es her, seit Michael Wolffsohn, Geschichtsdozent an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg, die folgenschweren Worte sprach, die ihn in ganz Deutschland zur Unperson degradierten. «Wenn wir mit Gentleman-Methoden den Terrorismus bekämpfen wollen, werden wir scheitern», sagte er in der Fernseh-Talkshow «Maischberger». Folter könne ein legitimes Mittel gegen Terrorismus sein.
Vom Rektor bis zu sämt ...