Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung im Jahr 2012 hat ergeben, dass rund 70 Prozent der Befragten ein überwiegend bis sehr stark marktorientiertes, wettbewerbliches Gesundheitswesen mit Wahlfreiheit wollen, demgegenüber nur rund 20 Prozent ein staatsorientiertes. Diesen Willen hat das Stimmvolk mit einer Mehrheit von rund 62 Prozent am 28. September 2014 bei der Ablehnung einer Einheitskrankenkasse bestätigt.
Dem steht die im Januar 2013 vom Bundesrat verabschiedete Strategie «Gesundheit 2020» gegenüber. Darin ist nirgends von «Wettbewerb» oder «Wahlfreiheit» die Rede, der Fokus liegt eindeutig auf staatlicher Steuerung.
Planung durch die Hintertür
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