Am dritten Jahrestag der Veröffentlichung der Panama-Papers freute sich der Tages-Anzeiger über «weltweit 1,2 Milliarden», die «zurück in Staatskassen» flössen. In der Schweiz ist es fraglich, ob der Staat auch nur einen einzigen Franken gewonnen hat. Der Tages-Anzeiger schreibt, die Eidgenössische Steuerverwaltung führe Verfahren. In Genf sehe sich ein Anwalt mit Steuernachforderungen auf einen «Umsatz von 21,3 Millionen Franken» konfrontiert, die er bestreitet. Anfragen im Zürcher Kantonsrat zeigen, dass sich alle kantonalen Verdachtsfälle auf Steuerhinterziehung auflösten.
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