Es sind die ganz teuren, schweren Maschinen, die Martin Pilhofer für seine Arbeit braucht. Wenn er zeigt, wo er seine Experimente durchführt, geht es im Gebäude in der ETH Hönggerberg tief in den Keller, über breite Kabelkanäle zu den Elektronenmikroskopen, die auf dicken Betonplatten stehen, damit sie vor jeglicher Erschütterung geschützt sind. Drei Mikroskope in hohen Gehäusen, Stückpreis fünf bis neun Millionen Franken, felsenfest verankert. Und dann der totale Gegensatz: Mit den Riesenmaschinen erforscht Pilhofers Team etwas vom Kleinsten, was man sich vorstellen kann: das Innenleben winzigster Zelllebewesen.
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