«Denken wie die bösen Männer»
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Die Weltwoche

«Denken wie die bösen Männer»
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«Denken wie die bösen Männer»

Donald Trump erklärt die Zerstörung des Islamischen Staates (IS) zur höchsten Priorität seiner ­Aussenpolitik. Sein Sicherheitsberater hat darüber ein Buch verfasst: Kampf an allen Enden der Welt mit Iran im Fokus – und voraussichtlich ohne Russland. Wie soll das funktionieren?
Er habe einen Geheimplan, sagte Trump, noch bevor er fürs höchste Amt kandidierte. «Es gibt eine Methode, wie man den IS rasch und effektiv zerstört und einen totalen Sieg erringt.» Wie dieser Meisterstreich funktionieren soll, dar­über hüllte er sich in Schweigen. Denn «ich will nicht, dass der Feind weiss, was ich tun werde». Über die folgenden Monate liess er dennoch dies und das durchsickern. Er werde den Islamisten «die Hölle heissmachen», ihnen «die Sch. . . aus dem Leib prügeln», Teile des Internets kappen, massiv Bodentruppen schicken respektive keinen einzigen Soldaten entsenden. Konfus? Keineswegs. Trump hat sich vom antiken Strategiemeister Sun Tzu inspiriere ...
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