Wo wir schon dabei sind, es gibt rassistische und sexistische und homophobe Momente in Filmklassikern, die nicht mehr Klassiker sein sollten.» Dieser Tweet des prominenten US-Filmproduzenten John Levenstein («Silicon Valley») im Zuge der Debatte um die Konföderierten-Statuen in den USA schlug neulich hohe Wellen. Als wenig später Kinobetreiber in Texas eine Vorführung des Kultstreifens «Vom Winde verweht» absagten, war für viele klar: Erst die Statuen herunterreissen, dann die Filme zensurieren. Filmklassiker stellen heute einen weiteren Zankapfel dar im Ringen um die Political Correctness.
Die Kontroverse schwelt schon länger. Angefacht wurde sie von linksliberalen Kreisen in den ...