Wie sich die Bilder gleichen: hungernde Menschen, abgedunkelte, kalte Häuser, stillgelegte Fabriken, Krankenhäuser ohne fliessendes Wasser, Strom und Medikamente, aber die Ordnung einesKasernenhofs; verrottende Plattenbauten und monumentale Architektur, dazu Denkmäler in der Ästhetik des sowjetischen und nazideutschen Totalitarismus. Auf den Fernstrassen marschieren die Leute, weil es kaum Verkehrsmittel gibt.
Selbst Verhandlungen auf Ministerebene mussten kürzlich bei Kerzenlicht und in Mänteln abgehalten werden. In der Hauptstadt Pjöngjang fällt der Strom täglich für Stunden aus. Gleichwohl leistet sich das kommunistische Nordkorea eine riesige Armee, zahlenmässig die fünftstä ...