Was würde passieren, wenn man menschliche embryonale Stammzellen in einen Affenembryo einspritzte? Was würde wachsen? Ein Affe mit einem menschlichen Herz, mit einem Menschenhirn? Oder würde sich der menschliche Anteil auf das linke Ohr beschränken? Kein Forscher weiss es, und keiner soll es «zum heutigen Zeitpunkt» wissen dürfen. So fordern es die neuen Richtlinien der amerikanischen National Academy of Sciences.
Der Bericht, den das Expertengremium Ende April vorlegte und der den Titel «Richtlinien für die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen» trägt, sieht auf den ersten Blick unverdächtig aus. Doch beim Lesen des 131-seitigen Werks trifft man immer wieder auf St ...