Der Aargau hatte ewig keinen Bundesrat und dann plötzlich zwei Bundesrätinnen, einen Katzensprung auseinander aufgewachsen. Kann, auf Weltniveau, nach einem Oberwalliser wieder ein Oberwalliser die Fifa regieren? Sepp Blatter, 79, der abtretende Padrone des skandalgeschüttelten Weltfussballverbandes, und Gianni Infantino, 45, aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge, sind kaum zehn Autominuten voneinander entfernt beheimatet, Blatter in Visp, Infantino in Brig. Blatter Âfinanzierte sein Studium als Nachtportier, Infantino als Schlafwagenbegleiter. Damit enden die Gemeinsamkeiten. Freunde sind sie nicht. Der italo-schweizerische Doppelbürger Infantino ist der perfekte Secondo, Bilder ...