Die Zahlen sind beunruhigend. In den chirurgischen Kliniken des Kantons Zürich wurden in den letzten fünf Jahren 594 Geschlechtsumwandlungen vorgenommen. 396 Frauen wollten Männer, 198 Männer wollten Frauen werden. Solche Eingriffe – von den Chirurgen mit fast schon bewundernswertem Gleichmut ausgeführt –, bezahlen die Krankenkassen. Geradezu erschreckend ist die Tatsache, dass 51 der Fälle Jugendliche unter achtzehn Jahren betreffen. In der Zeit der Pubertät sind diese jungen Menschen in der Persönlichkeit meist noch ungefestigt, entdecken erst ihre Geschlechtsidentität, probieren allerhand aus, testen Grenzen aus – und lassen sich von den sozialen Medien massiv beeinfl ...