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Der Asphalt-Cowboy
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Thomas Lüthi

Der Asphalt-Cowboy

Drei Rennen vor Saisonende hat Thomas Lüthi gute Aussichten auf den Titel des Motorradweltmeisters in der 125er-Klasse. Um ins Ziel zu kommen, ist dem 19-jährigen Emmentaler kein Knochen zu wertvoll. Lohn der Angst: 2000 Franken im Monat. Geld ist also nicht sein Antriebsmotor. Was dann?
Das ELIT Grand Prix Racing Team haust im Container 73 des Fahrerlagers, das aussieht wie der Cargo-Verladeplatz eines Hafens. Thomas Lüthi öffnet die Tür: «Tschou.» Er humpelt stark. Vor zwei Wochen stürzte er in Japan, trotzdem siegte er sieben Tage später in Malaysia. Heute fuhr er im Training nur auf Platz 10. Seine Honda läuft schlecht. Er stellt den iPod ab, nimmt Platz und beisst in einen Apfel. Tom [das «Sie» ist in der Motorradwelt so beliebt wie die Debatte um erneuerbare Energien], ist dir klar, wo du stehst?Es ist mir voll bewusst, ja. Ich bin der WM-Leader, und ich will Weltmeister werden. Wachst du nachts auf mit rasendem Herzen?Emotionale Momente gibt es viele. Es ist ...
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