Die Bank Julius Bär heute verhält sich zum gleichen Haus vor einem Jahr wie ein Braunbär im Zoo zu einem Grizzly in freier Wildbahn. Nichts deutete vor zwölf Monaten darauf hin, dass Konzernchef Boris Collardi am 27. November 2017 seinen Abschied nehmen würde. Die Aktionäre hatten allen Grund zur Zufriedenheit. Seit Collardis Amtsantritt als CEO Ende März 2009 hatte sich der Wert des Papiers von 30 auf 60 Franken verdoppelt. Die Hälfte dieser Kursgewinne aus der Collardi-Ära hat die Aktie in der Zwischenzeit wieder verloren; die Aktionäre sind bearish. Ein Vergleich mit Vontobel, der zweiten börsenkotierten Schweizer Bank mittlerer Gr&ou ...