In ihrem früheren Leben schlug sich Sibel Kekilli, Kind türkischer Einwanderer, Vater Arbeiter, Mutter Putzfrau, als Verwaltungsfachangestellte im Rathaus von Heilbronn durch, zuständig für die Müllabfuhr. Nebenher hat sie, weil das Geld knapp war, auch als Gemüseverkäuferin und Türsteherin gejobbt und einen Nachtklub geführt. Im Jahre 2002, da ist sie 21, spielte sie in Filmen mit, die «Tierisches Teenie-Reiten»oder «Megageile Kükenfarm» hiessen, über die sich nie ein Kritiker geäussert hat. Die darstellerischen Leistungen hätten sich, wenn schon, eher mit den Haltungsnoten des Paarlaufens beurteilen lassen. Es waren Hardcorewerke.
Dennoch wird sich in nicht allzu ferner Ze ...