Ein Milchbauer sticht in ein Wespennest, nicht mit der Mistgabel, sondern mit Bleistift und Taschenrechner. Per Zeitungsinserat hat Xavier Menoud vor rund einer Woche zu einem Vortrag nach Thalwil eingeladen, an dem er gegen die offizielle Landwirtschaftspolitik und speziell gegen die Direktzahlungen an die Branche vom Leder zog. Als «Grosslandwirt und Miteigentümer des grössten Milchbetriebs der Schweiz» skizzierte er an der Veranstaltung, welchen Weg er sich für die schweizerische Landwirtschaft vorstellt – einen Weg, der, bildlich ausgedrückt, nicht mehr mit Staatsgeld asphaltiert sein soll. Besonderes Aufsehen erregte die im Inserat veröffentlic ...