Mauricio Macri, 44, fährt Ferrari, hat das schönste Model oder den gefallenen Fussballgott Maradona an seiner Seite und erscheint oft im Fernsehen. Der mehr als 20 Jahre ältere Silvio Berlusconi steht auf erhöhten Absätzen und erzählt seinen Bewunderern gerne verfängliche Witze. Trotz kleiner Unterschiede könnte Macri ein Klon des Padrone im fernen Italien sein. Er besitzt den populärsten Fussballklub Argentiniens, die Boca Juniors, und ein Netz von TV-Sendern. Sein Freund und alt Präsident Carlos Menem hat die Familie Macri bei der Privatisierung von Staatsunternehmen mit der Post und mit den Konzessionen der wichtigsten Autobahnen bedient. Im Winter 2001/2002, als Buenos Aires in ...