Er tat es nachts, und er tat es heimlich. Mit elf Jahren erwachte in Richard Schäfer die Leidenschaft für den Boxsport, und weil ihm die Eltern nicht erlaubten, die Kämpfe aus Übersee mitten in der Nacht am Bildschirm zu verfolgen, stellte er den Wecker und legte ihn unter das Kopfkissen, damit ihn die Eltern nicht hörten. Er schlich ins Wohnzimmer und schaltete den Schwarzweissfernseher ein, allerdings ohne Ton. Schäfer sah die legendären Kämpfe Muhammad Alis gegen George Foreman («Rumble in the Jungle», Kinshasa 1974) und Joe Frazier («Thrilla in Manila», 1975).
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