T. C. Boyle wohnt in einem der reichsten Viertel der USA, aber wenn er zur Begrüssung mit Turnschuhen, Punk-Frisur und umgedrehter Baseballmütze am Gartentor steht, will er eigentlich nicht so recht in diese exklusive Umgebung passen. Vor dem Interview führt der 64-Jährige durch seinen riesigen, von Waschbären bewohnten Garten, der mit Trampelpfaden, wuchernden Sträuchern und wildwachsenden Bäumen eher wie ein ausgetrockneter Dschungel anmutet. Seit Monaten hat es in der Küstenstadt Santa Barbara nicht geregnet, doch am späten Nachmittag ziehen endlich dunkle Wolken auf. Naturfreund Boyle wirkt angespannt, blickt während des Gesprächs immer wieder nervös zum Himmel. Als sch ...