«Männer und Frauen umgarnen einander nach Mustern», sagt der Wiener Evolutionsbiologe und Verhaltensforscher Karl Grammer und: «Im Anfangsstadium einer Liebe zieht uns das Gehirn über den Tisch: Man nennt es Verliebtheit.» Den biologischen Gesetzen der Partnerschaft und den Geheimnissen der Attraktivität ist der 56-jährige Autor von «Signale der Liebe» (DTV) und Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Urbane Ethologie in Wien seit dreissig Jahren auf der Spur. Seine Forschungsmethoden sind bisweilen unorthodox, die Ergebnisse oft provokant. Um nachzuweisen, dass weibliche Seitensprünge und One-Night-Stands integraler Bestandteil der weiblichen Partnerwahlstrategie sind, liess e ...