Am 31. Juli geht keine Ära zu Ende. Bundesrat Joseph Deiss gibt sein Amt ab. Und entgegen dem, was dann in den Gazetten an Nettigkeiten zu lesen sein wird, hinterlässt er kaum Spuren. Wieso eigentlich?
Zum einen liegt das am Regierungssystem. Die Bundesräte sind Departementschefs und Mitglieder eines Kollegiums. In der ersten Rolle sollten sie führen und Lösungen vorbereiten. Mit Ausnahme Christoph Blochers kann man aber von keinem Bundesrat sagen, er führe sein Departement, habe es im Griff. Alle sind sie, auch wenn sie es erst später vielleicht, im Rückblick, merken, im Griff ihrer Beamten. Und Lösungen vorzubereiten hiesse, sich mit viel Engagement und etwas Machiavellismus in ei ...