«Brandstifter», «Charmanter Provokateur», «Wolf im Schafspelz». So urteilen die Medien über Walter Angst, Vorstandsmitglied des Zürcher 1.-Mai-Komitees, über jenen Mann, der eine der grössten 1.-Mai-Feiern in ganz Europa organisiert. Die Dienstleistungs- und Bankenstadt Zürich feiert den Tag der Arbeit nämlich mit einem rauschenden Fest, als ob es gälte, sämtliche Arbeiter Europas anzulocken. Das hat sich herumgesprochen. Weniger bei Arbeitern als bei Jugendlichen. Mehrheitlich schwarz gekleidet und daher von ihren Gegnern Schwarzer Block genannt, veranstalten sie jährlich zusammen mit den Angestellten der Polizei ein mittleres Kampfgetümmel, die so genannte Nachdemo, unbewil ...