Mit den Weinen, die wir von den Ferien mit nach Hause bringen, ist es so eine Sache. Nicht wegen rumpelnden Transports und saunamässiger Temperaturstürze im Wagen. Ich vergesse nie einen Test, den der französische «Gault Millau» einmal anstellte. Der liess ausgewählte Bouteillen während dreier Tage im Deux-Chevaux-Kastenwagen über die Kopfsteinpflaster von Paris karren – eine Expertenrunde konnte sie nicht von denen unterscheiden, welche von Sommeliers sorgfältigst in der Waagrechten vom Keller auf den Tisch balanciert wurden. Nicht wegen des Transports ist von der Verlagerung einfacher Wein-Ferienfreuden in den grauen Alltag abzuraten, sondern deshalb, weil sich dieser Grauschlei ...