Nur falls es Ihnen entfallen sein sollte — was angesichts der immer lauter werdenden Proteste gegen den Krieg gut möglich wäre –, es gibt ein starkes, ja zwingendes Argument für einen «Regimewechsel» im Irak. Dieses Argument sollte nicht nur der militaristischen Falkenfraktion um George W. Bush und Tony Blair einleuchten, sondern auch verzagten liberalen Sensibelchen; zudem sollte es die öffentliche Meinung im Westen und all jene überzeugen, denen die brutale Unterdrückung einer ganzen muslimischen Nation nicht egal ist.
In diesem seltsamen, unattraktiven historischen Augenblick erhält diese triftige Kritik an Saddam Hussein nicht einmal den Bruchteil der ihr gebührenden Anerke ...