Nun steht er wieder im Brennpunkt der Welt, unser Blatter Sepp, der gerade «Bambi»-dekorierte Kommunikator. Er kann loslegen in seinem unnachahmlichen Kauderwelsch aus Oberwalliser Dialekt, Spanisch (das er für Italienisch hält), Alphüttenenglisch, Franzmännisch und Hauchdeutsch. Nein, am Freitagabend in Leipzig wird der grosse Conférencier, der seine Rednerbegabung einst in den Festhütten der Heimat schliff, bei der Gruppenauslosung zur Fussball-WM 2006 nicht mehr selber in der Lostrommel herumwühlen wie ein Hütchenspieler vom Balkan. Dafür gibt es Personal. Aber der Fifa-Präsident wird sich hofieren lassen als der Master eines Universums, das mehr Staaten respektive Zähleinhei ...