Podcasts zur Geopolitik werden immer beliebter, während bei Tageszeitungen die Leserzahlen schrumpfen und das öffentliche Fernsehen irrelevanter wird. Einen ersten Höhenflug hatten sie ab dem Beginn des Ukraine-Kriegs, als die Mainstream-Medien bloss vom «unprovozierten» russischen Angriffskrieg redeten und die Leser sich nur halb informiert vorkamen. Nun, mit dem Krieg im Iran schiessen die Zuschauerzahlen in neue Höhen. Das Geheimnis sind gescheite Fragesteller und hochkarätige Gäste, meist ältere Professoren, pensionierte Militärführer oder ehemalige Regierungsmitglieder, die, weil sie nicht mehr eingebunden sind, frei reden können.
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