Ihre Namen sind verklungen, in den Büchern werden sie als Marginalien geführt. Zu ihrer Zeit wurden sie gelegentlich überschätzt, aber immerhin wahrgenommen. Als jenes Erdreich musikalischen Schaffens, aus dem die grossen Geister herauswachsen. Das Verdikt des weniger Bedeutenden hat sich in vielen Fällen erst in der Nachwelt etabliert. Und so wurden aus den Bewunderten ihrer Zeit die kleinen Meister von gestern. Dennoch von einem (relativen) Hauch der Unsterblichkeit umgeben: Überraschend viele von ihnen sind auf dem Plattenmarkt präsent.
Die grosse Zeit der Kleinmeister war das 18. Jahrhundert. Damals konnten sie ihre Kreativität fleissig ausleben. Fürstliche, geistliche und sp ...